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Allgemeine Geschäftsbediungnen für HypeServ
Wichtige Relegungen für deine Reise mit HypeServ

Allgemeine Geschäftsbedingungen

§1 Geltungsbereich

(1) Alle Leistungen unter der Marke „HypeServ“ werden von Regh & Meier Services GbR, Am Ramonchamp-Platz 8, 55270 Ober-Olm (im Folgenden „Anbieter“ genannt), ausschließlich auf Grundlage dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen erbracht. Diese gelten auch für zukünftige Verträge zwischen den Parteien, selbst wenn sie nicht nochmals ausdrücklich vereinbart werden.

(2) Der Anbieter akzeptiert keine abweichenden Geschäftsbedingungen des Kunden, es sei denn, der Anbieter hat ausdrücklich schriftlich zugestimmt. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Anbieters gelten selbst dann, wenn Leistungen ohne Vorbehalt trotz Kenntnisnahme entgegenstehender oder abweichender Geschäftsbedingungen des Kunden erbracht werden.

§2 Definitionen

(1) „Vertrag“ oder „Account“ bezieht sich auf die Gesamtheit des Vertragsverhältnisses zwischen dem Kunden und dem Anbieter.

§3 Vertragsgegenstand und Änderungen

(1) Die Verpflichtungen des Anbieters ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung des jeweiligen Produkts und, soweit anwendbar, der vom Kunden eingegebenen und bestellten Konfiguration. Der Kunde hat keinerlei Eigentumsrechte an der Serverhardware und auch kein Recht auf Zugang zu den Räumlichkeiten, in denen sich die Serverhardware befindet.

(2) Der Anbieter ist befugt, seine Leistungen zu erweitern und Verbesserungen vorzunehmen. Dies gilt insbesondere, wenn solche Anpassungen erforderlich sind, um Missbrauch zu verhindern oder wenn der Anbieter aufgrund gesetzlicher Vorschriften zur Anpassung verpflichtet ist.

(3) Falls der Anbieter zusätzliche Leistungen ohne zusätzliche Gebühren anbietet, hat der Kunde keinen Anspruch auf deren Erbringung. Der Anbieter behält sich das Recht vor, solche bisher kostenfreien Dienste innerhalb einer angemessenen Frist einzustellen, zu ändern oder nur noch gegen Gebühr anzubieten. In einem solchen Fall wird der Anbieter den Kunden rechtzeitig benachrichtigen.

(4) Es besteht kein Anspruch des Kunden auf einen bestimmten Server. Der Kunde ist sich bewusst, dass eine Migration auf einen anderen Server erforderlich sein kann, ohne dass hierfür seine Zustimmung erforderlich ist.

(5) Mit der Erstellung eines Kundenkontos (Accounts) beim Anbieter erhält der Kunde Zugriff auf das Kundencenter. Im Kundencenter kann der Kunde selbstständig Produkte mit zuvor aufgeladenem Guthaben kaufen. Produkte im Kundencenter sind ausschließlich mit Guthaben und nicht direkt erwerbbar.

§4 Verpflichtungen des Kunden, Passwörter, Kundendaten, Datensicherung

(1) Der Kunde ist verpflichtet, dem Anbieter vollständige Angaben zu seiner Identität zu machen, einschließlich seines vollständigen Namens, einer rechtsverbindlichen Postanschrift (keine Postfach- oder anonymen Adressen), einer gültigen E-Mail-Adresse und ggf. einer Telefonnummer. Der Kunde garantiert, dass die von ihm gemachten Angaben korrekt und vollständig sind. Der Kunde bestätigt außerdem, dass er gemäß den geltenden Gesetzen berechtigt ist, ein Vertragsverhältnis mit dem Anbieter einzugehen, oder dass die hierfür notwendige Zustimmung eines Erziehungsberechtigten vorliegt.

(2) Der Kunde ist eigenverantwortlich für die regelmäßige Erstellung von aktuellen Sicherungskopien aller auf den Servern des Anbieters gespeicherten Daten. Im unwahrscheinlichen Fall eines Datenverlusts ist der Anbieter nicht für den Verlust haftbar.

(3) Der Kunde darf in seinen Produkten und dort angezeigten Inhalten keine Gesetze oder die Rechte Dritter (einschließlich Urheber-, Marken-, Namens- und Datenschutzrechte) verletzen. Bei Verstoß gegen eine der oben genannten Verpflichtungen ist der Anbieter berechtigt, seine Leistungen unverzüglich einzustellen oder den Zugang zu den Informationen des Kunden zu sperren.

(4) Der Kunde verpflichtet sich, bei der Gestaltung seiner Internetpräsenz auf Techniken zu verzichten, die eine übermäßige Beanspruchung der Einrichtungen des Anbieters verursachen. Der Anbieter kann Internetpräsenzen, die solche Techniken verwenden, vorübergehend vom Zugriff durch Dritte ausschließen, bis der Kunde die entsprechenden Techniken beseitigt oder deaktiviert hat. Diese Regelung gilt nicht für Server, die dem Kunden ausschließlich zur eigenen Nutzung zur Verfügung stehen (dedizierte Hardware).

(5) Der Kunde verpflichtet sich ferner, die vom Anbieter zur Verfügung gestellten Ressourcen nicht für Handlungen einzusetzen, die gegen gesetzliche Verbote oder Rechte Dritter verstoßen. Hierzu gehören insbesondere:

  • Phishing

  • Versand von Spam-E-Mails

  • Unbefugte Nutzung anderer Rechnersysteme (Hacking)

  • DoS- oder DDoS-Attacken

  • Port-Scanning

  • Versenden oder Bereitstellen verbotener Inhalte (z.B. Schadsoftware, jugendgefährdende Inhalte, (Kinder-)Pornografie)

Sollte der Kunde gegen eine oder mehrere der genannten Verpflichtungen verstoßen, ist der Anbieter zur sofortigen Einstellung aller Leistungen berechtigt. Schadenersatzansprüche des Anbieters bleiben hiervon unberührt.

(6) Der Kunde ist ausschließlich für sämtliche Inhalte verantwortlich, die er speichert oder zum Abruf bereitstellt. Der Anbieter übernimmt keine Prüfung der Inhalte auf mögliche Verstöße gegen Gesetze oder Verträge.

(7) Wenn mit dem Kunden eine bestimmte Übertragungsdatenmenge pro Abrechnungszeitraum vereinbart wurde, ist der Kunde verpflichtet, dieses Limit zu überwachen. Falls das auf das Angebot des Kunden entfallende Datentransfervolumen (Traffic) die zuvor vereinbarte Höchstmenge für den jeweiligen Zeitraum übersteigt, kann der Anbieter dem Kunden die Kosten für das überschrittene Volumen gemäß den vereinbarten Preisen in Rechnung stellen. Sollten vertraglich keine Preise vereinbart worden sein, ist ein Kostensatz von einem Euro (1 €) pro zehn Gigabyte (10 GB) anzusetzen.

§ 5 Vertragsschluss, Vertragslaufzeit und Kündigung

(1) Ein Vertrag zwischen dem Anbieter und dem Kunden kann durch verschiedene Handlungen des Kunden zustande kommen:

  • Erstellen eines Kundenkontos

  • Aufladen von Guthaben

  • Bestellen von Produkten mit Guthaben

(2) Es besteht keine Mindestlaufzeit, da die bestellten Produkte im Voraus abgerechnet werden. Die Vertragslaufzeit entspricht hierbei der im Voraus bezahlten Periode. Der Vertrag für das jeweilige Produkt endet automatisch, wenn der Kunde keine Verlängerung vornimmt.

(3) Nach Ablauf des vorausgezahlten Zeitraums beginnt eine 3-tägige Frist, in der der Kunde die Möglichkeit hat, den Vertrag erneut zu verlängern. Wird in diesem Zeitraum keine Verlängerung vorgenommen, endet der Vertrag automatisch mit Ablauf der Frist.

(4) Die rechtzeitige Sicherung der Daten vor Leistungsende bzw. Vertragsende liegt in der Verantwortung des Kunden.

§ 6 Guthaben, Zahlung und Abrechnung

(1) Um die vom Anbieter bereitgestellten Dienste nutzen und bezahlen zu können, ist das Aufladen von Guthaben auf das Kundenkonto erforderlich. Bereits mit der Anfrage zum Aufladen von Guthaben gibt der Kunde ein verbindliches Vertragsangebot ab.

(2) Bei einer Guthabenaufladung stellt das Absenden des Aufladewunsches und die Weiterleitung zum gewählten Zahlungsdienstleister eine rechtsverbindliche Annahme des zuvor gestellten Angebots des Anbieters dar. Der Vertrag kommt somit mit dem Aufladen des Guthabens auf das Kundenkonto zustande.

(3) Die Quittung für erfolgte Guthabenaufladungen wird dem Kunden online per E-Mail zugesendet. Der Kunde hat sicherzustellen, dass seine beim Anbieter hinterlegte E-Mail-Adresse korrekt ist und E-Mails des Anbieters empfangen kann (z. B. darf das E-Mail-Postfach nicht voll sein). Der Anbieter kann nach eigener Wahl zusätzlich eine Online-Quittung zur Verfügung stellen.

(4) Die Gutschrift des Guthabens auf das Kundenkonto erfolgt innerhalb von 2 Tagen nach Vertragsschluss, sofern die Zahlung erfolgreich und bestätigt ist.

(5) Das aufgeladene Guthaben kann ausschließlich für die Buchung und Bezahlung von Produkten im Kundencenter genutzt werden. Eine Auszahlung des Guthabens ausgeschlossen. Für Verbraucher gilt dies nur, sofern die Widerrufsfrist abgelaufen oder das Widerrufsrecht erloschen ist.

(6) Bei Zahlungshandlungen über den Zahlungsdienstleister Mollie gelten die entsprechenden Datenschutzbestimmungen sowie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Mollie (https://www.mollie.com/de/privacy).

(7) Bei Zahlungshandlungen über den Zahlungsdienstleister Stripe gelten die entsprechenden Datenschutzbestimmungen sowie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Stripe (https://stripe.com/de/legal/ssa).

(8) Sofern nicht anders angegeben, verstehen sich alle Preise inklusive gesetzlicher Mehrwertsteuer.

§ 7 Gewährleistung

(1) Für Leistungsstörungen ist der Anbieter nur verantwortlich, soweit diese die von ihm zu erbringenden Leistungen betreffen. Soweit nicht anders vereinbart, garantiert der Anbieter eine Mindestverfügbarkeit von 90% pro Monat. Davon ausgenommen sind dem Kunden angekündigte Wartungsarbeiten.

(2) Der Anbieter hat Störungen im Rahmen der technischen Möglichkeiten zu beseitigen. Erfolgt die Störungsbeseitigung nicht innerhalb eines angemessenen Zeitraums von einem Tag, hat der Kunde dem Anbieter eine angemessene Nachfrist zu setzen. Wird die Störung innerhalb dieser Nachfrist nicht beseitigt, stehen dem Kunden seine gesetzlichen Ansprüche zu. Schadensersatzansprüche bestehen allenfalls im Rahmen der Haftung nach § 8.

(3) Wird die Funktionsfähigkeit eines Produkts aufgrund einer über den vertraglich vorausgesetzten Gebrauch hinausgehenden Nutzung beeinträchtigt, obliegt es dem Kunden, nachzuweisen, dass die Fehlfunktionen auch bei vertragsgemäßer Nutzung eingetreten wären.

(4) Der Kunde hat dem Anbieter Mängel unverzüglich anzuzeigen („Störungsmeldung“) und diesen bei einer möglichen Mängelbeseitigung nach Kräften zu unterstützen, insbesondere alle zumutbaren Maßnahmen zur Datensicherheit zu ergreifen.

(5) Der Anbieter garantiert nicht, dass die vom Anbieter eingesetzte oder bereitgestellte Hard- und Software den Anforderungen des Kunden genügt, für bestimmte Anwendungen geeignet ist oder fehler- und schadsoftwarefrei ist.

§ 8 Haftung

(1) Der Anbieter haftet, gleich aus welchem Grund, nur nach den nachstehenden Regelungen.

(2) Der Anbieter haftet bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit nach den gesetzlichen Vorschriften.

(3) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf (Kardinalpflicht). In diesen Fällen haftet der Anbieter lediglich in Höhe des vorhersehbaren, typischen Schadens. Die Haftung für alle übrigen Schäden oder entgangenen Gewinn ist ausgeschlossen.

(4) Bei einem vom Anbieter verschuldeten Datenverlust haftet der Anbieter im Rahmen der nachfolgenden Haftungsbeschränkungen lediglich begrenzt auf die Kosten der Rücksicherung und Wiederherstellung von Daten, die auch bei einer ordnungsgemäß erfolgten Sicherung der Daten durch den Kunden verloren gegangen wären. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Kunde eigene Datensicherungen anzufertigen hat.

§ 9 Sperrung

(1) Bei Verstößen des Kunden gegen Gesetze, Rechte Dritter oder mit dem Anbieter bestehende vertragliche Regelungen ist der Anbieter berechtigt, seine Leistungen teilweise oder vollständig zurückzuhalten („Sperrung“), wobei die Auswahl in seinem Ermessen liegt. Eine berechtigte Sperrung entbindet den Kunden nicht von seiner Zahlungsverpflichtung. Über eine vorgenommene Sperrung unterrichtet der Anbieter den Kunden unverzüglich per E-Mail an die vom Kunden hinterlegte E-Mail-Adresse.

(2) Dies gilt auch, wenn der Anbieter es für möglich hält, dass ein Verhalten des Kunden oder Dritter vorliegt, das gegen die genannten Regelungen verstößt.

§ 10 Datenschutz

(1) Informationen bezüglich des Datenschutzes finden sich in der Datenschutzerklärung des Anbieters.

§ 11 Urheberrechte

(1) Der Anbieter gewährt dem Kunden im Rahmen des Vertrages ein zeitlich begrenztes, nicht-exklusives (einfaches) Nutzungsrecht für die zur Verfügung gestellte eigene und fremde Software.

§ 12 Anwendbares Recht, Gerichtsstand

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des Einheitlichen UN-Kaufrechts.

(2) Sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, ist Mainz ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten.

§ 13 Sonstiges

(1) Alle Informationen und Erklärungen des Anbieters, mit Ausnahme von Kündigungserklärungen, können auf elektronischem Weg an den Kunden, z. B. per E-Mail an die vom Kunden mitgeteilte E-Mail-Adresse, gerichtet werden.

(2) Der Anbieter behält sich das Recht vor, diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen jederzeit zu ändern. Über Änderungen wird der Kunde spätestens 4 Wochen vor deren Inkrafttreten per E-Mail an die beim Anbieter hinterlegte E-Mail-Adresse informiert. Widerspricht der Kunde den geänderten Bedingungen nicht innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt der Benachrichtigung, gelten die geänderten AGB als angenommen. Der Anbieter wird den Kunden in der Benachrichtigung ausdrücklich auf diese Rechtsfolge hinweisen. Im Falle eines Widerspruchs ist jede Partei berechtigt, das Vertragsverhältnis mit Wirkung zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderungen zu kündigen.

(3) Sollte eine Bestimmung des Vertrages unwirksam sein oder werden oder sollte der Vertrag eine Lücke enthalten, so berührt dies nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen.

§14 Besondere Vertragsbedingungen für Domains

Folgende Regelungen gelten ergänzend, wenn der Kunde über den Anbieter eine Domain registriert, verlängert oder verwaltet.

(1) Der Anbieter wird bei der Domainregistrierung im Rahmen eines Geschäftsbesorgungsverhältnisses für den Kunden tätig. Der Vertrag über die Domainregistrierung kommt unmittelbar zwischen dem Kunden und der zuständigen Registrierungsstelle (Registry) bzw. deren zugelassenem Registrar (derzeit: Hosting Concepts BV, Hofplein 20, 3032 AC Rotterdam, The Netherlands) zustande. Der Anbieter tritt lediglich als Vermittler auf und ist nicht Vertragspartner des Registrierungsverhältnisses.

(2) Für das Registrierungsverhältnis gelten die Registrierungsbedingungen, Richtlinien und AGB der jeweiligen Registry sowie des Registrars, die unter https://onesrv.net/domainrichtlinien abrufbar und verlinkt sind. Im Konfliktfall gehen diese den vorliegenden AGB des Anbieters vor. Der Kunde ist verpflichtet, sich mit diesen Bedingungen vertraut zu machen. Ferner hat der Kunde die ICANN Registrant Rights & Responsibilities, ICANN Registrant Benefits sowie die ICANN Registrant Educational Information zur Kenntnis zu nehmen.

(3) Die Domainregistrierung erfolgt in einem weitgehend automatisierten Prozess. Der Anbieter hat keinen Einfluss auf die Zuteilung von Domains durch die Registry und übernimmt keine Gewähr dafür, dass eine beantragte Domain zugeteilt wird, dauerhaft Bestand hat oder frei von Rechten Dritter ist. Verfügbarkeitsauskünfte basieren auf Angaben Dritter (z. B. WHOIS-Abfragen) und beziehen sich ausschließlich auf den Zeitpunkt der Anfrage; sie können durch technische Cache-Maßnahmen oder zwischenzeitliche Registrierungen abweichen.

(4) Die Domain gilt erst mit erfolgreicher Eintragung in der Datenbank der zuständigen Registry als registriert. Der Anbieter nimmt die Aktivierung erst nach Eingang der vereinbarten Gebühren vor. Da die Registrierung unmittelbar und unwiderruflich mit Beauftragung der Registry ausgeführt wird, ist ein Widerrufsrecht nach § 312b BGB ausgeschlossen. Eine Änderung des beantragten Domainnamens nach Weitergabe an die Registry ist nicht möglich. Kosten für die Löschung einer fehlerhaft bestellten Domain sowie für die Neuregistrierung trägt der Kunde.

(5) Der Kunde ist verpflichtet, bei der Registrierung vollständige und korrekte Angaben zu machen, insbesondere zu Domaininhaber (Registrant), administrativem Ansprechpartner (Admin-C) und technischem Ansprechpartner (Tech-C). Änderungen sind dem Anbieter unverzüglich, spätestens binnen 7 Tagen mitzuteilen. Die wissentliche Angabe falscher oder unvollständiger Daten sowie die unterlassene Aktualisierung stellen eine wesentliche Vertragsverletzung dar und berechtigen den Anbieter und/oder den Registrar zur Aussetzung oder Löschung der Domain.

(6) Nach jeder Registrierung, Übertragung oder Änderung der Inhaberdaten ist der Kunde verpflichtet, seine E-Mail-Adresse innerhalb von 15 Tagen durch Bestätigung einer Verifizierungs-E-Mail zu bestätigen. Unterbleibt die Bestätigung, stellt dies eine wesentliche Vertragsverletzung dar, die zur sofortigen Aussetzung der Domain führen kann.

(7) Der Kunde erklärt mit der Beauftragung einer Domainregistrierung, dass nach seinem besten Wissen weder die Registrierung des Domainnamens noch dessen Nutzung Rechte Dritter verletzt, insbesondere keine eingetragenen Marken, Unternehmenskennzeichen, Namensrechte oder sonstigen Schutzrechte. Die rechtliche Prüfung obliegt ausschließlich dem Kunden. Der Kunde stellt den Anbieter, den Registrar (Hosting Concepts) sowie den jeweiligen Registry Operator von sämtlichen Ansprüchen, Schadensersatzforderungen, Kosten und Auslagen (einschließlich angemessener Rechtskosten) frei, die aus oder im Zusammenhang mit der Domainregistrierung oder -nutzung entstehen.

(8) Der Kunde unterwirft sich für Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Domainnamen den anwendbaren ICANN-Streitbeilegungsverfahren, insbesondere der Uniform Domain Name Dispute Resolution Policy (UDRP) und der Uniform Rapid Suspension Procedure (URS). Der Anbieter ist berechtigt, eine Domain im Einklang mit diesen Verfahren zu sperren, zu übertragen oder zu löschen, ohne dass dem Kunden hieraus Ansprüche entstehen.

(9) Der Kunde bevollmächtigt den Anbieter ausdrücklich, im Rahmen der ICANN Transfer Policy als Designated Agent zu handeln und einen Inhaberwechsel (Change of Registrant) sowohl im Namen des bisherigen als auch des neuen Inhabers zu genehmigen, soweit dies zur Vertragserfüllung notwendig ist.

(10) Der Kunde nimmt zur Kenntnis, dass der Registrar (Hosting Concepts) berechtigt ist, Domains ohne vorherige Ankündigung und ohne Erstattungsanspruch zu sperren, zu löschen, zu übertragen oder auf eine Parking-Seite umzuleiten, insbesondere zur Einhaltung gesetzlicher Vorgaben, ICANN-Richtlinien oder zur Vermeidung von Haftungsrisiken. Aus einem solchen Vorgehen des Registrars entstehen dem Kunden keine Ansprüche gegen den Anbieter.

(11) Der Kunde ist allein verantwortlich für die rechtzeitige Verlängerung seiner Domains. Der Anbieter informiert den Kunden nach Möglichkeit vor Ablauf, übernimmt jedoch keine Haftung für den Verlust einer Domain bei ausbleibender Verlängerung. Im Falle ausbleibender Zahlung unterlässt der Anbieter die Verlängerungsbeantragung und ist nach vorheriger Fristsetzung zur Freigabe (Löschung) der Domain berechtigt. Ein Anspruch auf eine unentgeltliche Ersatzdomain besteht nicht.

(12) Die Kündigung des Hauptvertrages schließt nicht automatisch die Kündigung des Domainverhältnisses ein. Für die gleichzeitige Kündigung und Freigabe (Löschung) oder den Transfer einer Domain bedarf es einer ausdrücklichen Anweisung des Kunden in Textform, in der der Domaininhaber (vgl. Abs. 5) klar angibt, ob die Domain gelöscht oder zu einem anderen Provider transferiert werden soll (Auth-Code-Anforderung). Ohne eine solche Anweisung stellt der Anbieter die aktive Verwaltung ein, was zur automatischen Löschung durch die Registry führen kann.

Stand 23.03.2026

Frühere Versionen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen:

Bis zum 22.03.2026

Bis zum 07.09.2025

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